1. Der Muez­zin-Ruf

In ara­bi­scher Spra­che ruft der Muez­zin (=Rufer) fünf­mal alle Men­schen (!) zum Islam (= Unter­wer­fung unter Allah) und zum „Gebet“, d.h. zur Rezi­ta­ti­on bestimm­ter Suren. Der Wort­laut des Muez­zin-Ruf:

- Allah ist der Aller­größ­te! (1x)

- Ich bezeu­ge, dass es kei­nen Gott außer Allah gibt! (2x)

- Ich bezeu­ge, dass Muham­mad der Gesand­te Allahs ist! (2x)

- Kommt her zum Gebet! (2x)

- Kommt her zum Heil! (2x)

- Allah ist der Aller­größ­te! (2x)

- Es gibt kei­nen Gott außer Allah! (1x)

Der Ruf des Muez­zin ist ein Auf­ruf an die „Ungläu­bi­gen“, sich zu unter­wer­fen und an den Ort der Nie­der­wer­fung (=Moschee) vor Allah zu kom­men. Die Mus­li­me ken­nen ja die fünf Gebets­zei­ten, sodass sich ein Ruf erüb­ri­gen wür­de! Von den acht Sät­zen des soge­nann­ten „Adhan“ (= Gebets­ruf), teil­wei­se mehr­fach wie­der­holt, for­dert übri­gens nur der fünf­te Satz zum „Gebet“, zur Rezi­ta­ti­on von Suren auf. Der Ruf des Muez­zin ist somit ein Bekennt­nis, dass Allah die größ­te und ein­zi­ge Gott­heit sei. Der Muez­zin-Ruf wird damit Auf­ruf zum Kampf gegen alle „Ungläu­bi­gen“ und lehnt auch vom Wort­laut her, gemäß dem Koran, jede Tole­ranz gegen­über Juden und Chris­ten ab. Dort, wo der Gebets­ruf der Mus­li­me öffent­lich pro­kla­miert wird, herrscht nach mus­li­mi­scher Leh­re „Allah“. Der „Adhan“ kann somit auch nicht etwa mit dem Läu­ten von Kir­chen­glo­cken ver­gli­chen wer­den, da das Glo­cken­ge­läut kei­ne aggres­si­ve Ver­kün­di­gung oder gar die Nie­der­ma­chung eines ande­ren Bekennt­nis­ses ent­hält.

Der Muez­zin-Ruf wider­spricht dem Grund­ge­setz der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, weil der Islam sich als „Reli­gi­on“ ver­steht, die über allen ande­ren Reli­gio­nen steht und sol­che auch nicht aner­kennt. In Sure 48:28 heißt es: „Er (Allah) ist es, Der Sei­nen Gesand­ten mit der Recht­fer­ti­gung und der Reli­gi­on der Wahr­heit gesandt hat, um ihr die Ober­hand über alle Reli­gio­nen zu geben. Und Allah genügt als Zeu­ge.“ – Der Islam ist auch des­halb grund­ge­setz­wid­rig, weil gemäß Koran alle „Ungläu­bi­gen“ (= Nicht­mus­li­me) bekämpft wer­den müs­sen, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8:39). Das haben vie­le Poli­ti­ker und Kir­chen­funk­tio­nä­re noch immer nicht begrif­fen, oder sie wol­len es nicht begrei­fen! Die (in Gleich­stel­lung mit den Kir­chen) abge­schlos­se­nen Staats­ver­trä­ge in Ham­burg (2012) und Bre­men (2014) mit isla­mi­schen Orga­ni­sa­tio­nen (Schu­ra), obwohl die­se unter Beob­ach­tung des Ver­fas­sungs­schut­zes ste­hen, bele­gen dies deut­lich.

  1. Das mus­li­mi­sche „Gebet“

Im Lau­fe der fünf täg­li­chen Gebets­zei­ten mit ihren 17 Ritua­len wirft sich ein Mus­lim – wenn er alle ritu­el­len Vor­schrif­ten ein­hält – 34 Mal vor Allah zu Boden. Dabei spricht er:

- Geprie­sen sei mein Herr, der Höchs­te (102mal),

- Allah ist grö­ßer (68mal),

- Geprie­sen sei mein gewal­ti­ger Herr (51mal),

- Allah hört den, der ihn lobt (17mal),

- die „Al-Fati­ha“, die ein­lei­ten­de Sure oder eine ande­re kur­ze Sure (17mal),

- das Glau­bens­be­kennt­nis des Islam (5mal),

- den Frie­dens­gruß an alle Mus­li­me (5mal).

Nur das ritu­ell ein­wand­frei aus­ge­führ­te „Gebet“ hat vor dem unend­lich fer­nen „Allah“ vol­le Gül­tig­keit und lässt auf einen spä­te­ren Ein­gang ins Para­dies hof­fen. Es ist damit ver­dienst­vol­les Ritu­al.

Das mus­li­mi­sche „Gebet“ unter­schei­det sich grund­sätz­lich vom Gebet eines Got­tes­kin­des im jüdi­schen und christ­li­chen Sin­ne, das vor sei­nen Vater im Him­mel kommt und mit IHM redet oder auch nur hörend schweigt.

Frau­en im Islam kön­nen nie­mals das mög­li­che Soll an „Gebe­ten“ erfül­len, weil sie vom „Frei­tags­ge­bet“ der Män­ner aus­ge­schlos­sen sind und wäh­rend ihrer „Tage der Unrein­heit“ weder den Koran berüh­ren noch „beten“ dür­fen. An den übri­gen Tagen sind sie eben­falls von den Män­nern getrennt und „beten“ in einem Neben­raum, der oft nur über einen Neben­ein­gang der Moschee erreich­bar ist. Die Dis­kri­mi­nie­rung der Frau­en und auch alle ande­ren dis­kri­mi­nie­ren­den Vor­schrif­ten wer­den aller­dings von Dia­log­freun­den und Gut­men­schen unter­schla­gen. Die meis­ten isla­mi­schen Frau­en akzep­tie­ren die­se Demü­ti­gun­gen, denn nur der strik­te Gehor­sam und die voll­stän­di­ge Unter­wer­fung unter die Män­ner eröff­net ihnen den Ein­gang in „Allahs“ Para­dies!

  1. Die „Gebe­te“ im Islam haben an ver­schie­de­nen

Orten ver­schie­de­ne „Wer­te“:

- in Mek­ka: 2000fach

- in Medi­na (Grab­stät­te des „Pro­phe­ten“): 1000fach

- in Jeru­sa­lem (obwohl im Koran nicht erwähnt): 500fach

- eine Nacht­wa­che im „Hei­li­gen Krieg“ hat den Wert von 100 Jah­ren „Gebet“! (Nach dem Hadith von al-Buk­ha­ri und Ibn Mad­ja)

Mit die­sen „Wer­ten“ kann und soll ritu­el­les Fehl­ver­hal­ten bei ande­ren Gele­gen­hei­ten aus­ge­gli­chen wer­den! Wenn eine Nacht­wa­che im „Hei­li­gen Krieg“ aller­dings einen so hohen Wert hat, wird damit bestä­tigt, dass die oft ver­schwie­ge­ne 6. Säu­le der soge­nann­ten „Reli­gi­on des Frie­dens“ tat­säch­lich die Wich­tigs­te ist: Mehr als 200 Suren-Ver­se for­dern zum Kampf gegen die „Ungläu­bi­gen“ (= alle Nicht­mus­li­me) auf, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8:39). Das „Gebet“ eines Mus­lim ist ungül­tig, wenn der „Schat­ten eines Hun­des, eines Esels oder einer Frau auf den Beten­den fällt“ (nach dem Hadith von al-Buk­ha­ri).

  1. Wie kam es zu den fünf täg­li­chen „Gebets“runden?

Als Muham­mad auf sei­ner „himm­li­schen Rei­se“ (621) von Mek­ka über Jeru­sa­lem (!) im sieb­ten Him­mel von „Allah“ dort 50 täg­li­che „Gebets“zeiten auf­er­legt bekom­men haben soll, gab ihm bei der Rück­kehr sein „Bru­der“ Moses den Rat, noch ein­mal mit „Allah“ wegen der hohen Zahl der „Gebe­te“ zu ver­han­deln. Mit Erfolg, denn „Allah“ habe 45 „Gebe­te“ erlas­sen, aber die ver­blie­be­nen fünf „Gebets“runden soll­ten getreu ein­ge­hal­ten wer­den und dann den Wert von 50 „Gebe­ten“ haben (aus dem Hadith nach al-Buk­ha­ri).

Gemäß die­ser Quel­le bestä­tig­te übri­gens Muham­mads Lieb­lings­frau A´ischa (damals noch ein Kind von 11 Jah­ren!), dass ihr 52jähriger Herr in jener Nacht wohl nur im Trau­me Jeru­sa­lem besucht und das gemein­sa­me Bett nicht ver­las­sen habe. – Muham­mad ist mit Sicher­heit nie­mals in Jeru­sa­lem gewe­sen. Den­noch wird den Besu­chern bis heu­te ein Loch in einer Mau­er gezeigt, an der der „Pro­phet“ sein Reit­tier Bur­aq ange­bun­den haben soll. Jeru­sa­lem, die hei­li­ge Stadt der Juden, ist des­halb auch im Koran nicht erwähnt – in der Bibel hin­ge­gen mehr als 800mal!

  1. Der Wort­laut der „Fati­ha“

(Sure 1, die „Öff­nen­de“):

  1. Im Namen Allahs, des All­er­bar­mers, des Barm­her­zi­gen.
  2. (Alles) Lob gehört Allah, dem Herrn der Wel­ten (1).
  3. Dem All­er­bar­mer, dem Barm­her­zi­gen.
  4. Dem Herr­scher am Tag des Gerichts.
  5. Dir allein die­nen wir, und zu Dir allein fle­hen wir um Hil­fe.
  6. Lei­te uns den gera­den Weg.
  7. Den Weg der­je­ni­gen, denen du Gunst erwie­sen hast

(= Mus­li­me), nicht der­je­ni­gen, die Zorn erregt haben

(= Juden), und nicht den Irre­ge­hen­den! (= Chris­ten).

(1) Auch: aller Wel­ten­be­woh­ner

Die „Fati­ha“ wur­de schon des Öfte­ren in Ara­bisch von mus­li­mi­schen Vor­be­tern in Kir­chen (!) mit voll­tö­nen­der Stim­me vor­ge­tra­gen – ohne jedoch von den viel­leicht davon beein­druck­ten Hörern ver­stan­den wor­den zu sein.

[Lite­ra­tur: Abd-al-Masih: „Wer ist Allah im Islam?“, A 9503 Vil­lach, o.J.; Mous­sa Afschar: „Der Hei­li­ge Krieg – Die Bela­ge­rung Euro­pas von innen“, Stutt­gart 2004]

  1. Mul­ti­re­li­giö­se Gebe­te

In eini­gen Kir­chen­ge­mein­den haben Pfar­rer die merk­wür­di­ge Idee, gemein­sa­me Gebets­ver­samm­lun­gen mit Mus­li­men zu ver­an­stal­ten – nach dem Vor­bild von Assi­si, wohin Papst Johan­nes Paul II. zu mul­ti­re­li­giö­sen Gebe­ten ein­ge­la­den hat­te. Sol­che Dia­log­ver­an­stal­tun­gen fin­den bezeich­nen­der­wei­se nur in Kir­chen statt und nie­mals in Mosche­en! In einem „evan­ge­li­schen Got­tes­dienst“ am 23. August 2015 in der Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand (Schles­wig-Hol­stein) erleb­ten wir sogar, dass der „Geist­li­che“ statt des gewohn­ten Psalm-Gebets die 93. Sure sin­gend vor­trug! Für Mus­li­me sind sol­che gemein­sa­men Gebets­ver­an­stal­tun­gen ein Gräu­el, weil sie den Leh­ren des Koran wider­spre­chen; und für gläu­bi­ge Chris­ten ist das Ers­te Gebot der Maß­stab: „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyp­ten­land, aus der Knecht­schaft, geführt habe. Du sollst kei­ne ande­ren Göt­ter haben neben mir.“ (2Mo 20,2+3).

Seit dem II. Vati­ka­ni­schen Kon­zil betrach­tet die katho­li­sche Kir­che „mit Hoch­ach­tung auch die Mus­li­me, die den allei­ni­gen Gott anbe­ten, den leben­di­gen und in sich Sei­en­den, barm­her­zi­gen und all­mäch­ti­gen, den Schöp­fer Him­mels und der Erde, der zu den Men­schen gespro­chen hat“ (aus der Erklä­rung über das Ver­hält­nis der Kir­che zu den nicht­christ­li­chen Reli­gio­nen „Nos­tra Aeta­te“). Die evan­ge­li­sche Kir­che in Deutsch­land (EKD) über­nahm im Lau­fe der Zeit die­se Sicht. Bereits frü­he­re Rats­vor­sit­zen­de, wie auch Hein­rich Bed­ford-Strohm, nen­nen (so, wie auch Papst Fran­zis­kus) Mus­li­me ihre „Glau­bens­ge­schwis­ter“, ganz im Wider­spruch zum hoheit­li­chen Anspruch Jesu in Johan­nes 14,6: ICH bin der WEG und die WAHRHEIT und das LEBEN; nie­mand kommt zum VATER denn durch MICH!“ - Was die Unter­schei­dung GOTTES (JHWH) und des Namens „Allah“ betrifft, den ara­bi­sche Chris­ten zwar auch man­cher­orts (aller­dings mit dem Zusatz „der VATER JESU CHRISTI“!) aus­spre­chen, wur­de in dem streng isla­mi­schen Staat Malay­sia im Febru­ar 2015 eine höchst­rich­ter­li­che Ent­schei­dung gefällt: Die malay­si­sche Regie­rung habe zu Recht ange­ord­net, „der Gebrauch von ´Allah´ sol­le Mus­li­men vor­be­hal­ten sein“ (Ev. Kir­chen­zei­tung vom 01.02.2015).

Der Koran, das ewig gül­ti­ge „hei­li­ge“ Buch der Mus­li­me, beschreibt die unüber­brück­ba­ren Unter­schie­de zwi­schen dem christ­li­chen und dem isla­mi­schen Glau­ben. Schließ­lich ver­flucht „Allah“ Juden und Chris­ten (Sure 9:29f; Sure 33:64 – 66+68) und kün­digt ihnen vie­le Male schlimms­te Höl­len­stra­fen an (u.a. Sure 54:48; 88:1ff). Dass sich man­che Mus­li­me den­noch an gemein­sa­men „Gebets“veranstaltungen betei­li­gen, ist auf deren tak­ti­sche Über­le­gun­gen zurück­zu­füh­ren. Der Koran erlaubt es Mus­li­men zu heu­cheln („taqiy­ya“), wenn es der Aus­brei­tung des Islam dient. Des­halb brau­chen sie kei­ne Skru­pel zu haben, wenn sie sich an den aus­schließ­lich von bestimm­ten kirch­li­chen Grup­pen ange­reg­ten Ver­an­stal­tun­gen betei­li­gen. Sie sehen in der von libe­ra­len Theo­lo­gen ver­tre­te­nen Absicht, durch die Ver­brü­de­rung von Chris­ten­tum und Islam zum Welt­frie­den bei­zu­tra­gen, einen begrü­ßens­wer­ten Schritt zur abso­lu­ten Welt­herr­schaft des Islam (Sure 8:39).

Um sich unmiss­ver­ständ­lich von dem Gott der Bibel abzu­gren­zen, benut­zen Mus­li­me das ara­bi­sche Wort „Allah“, selbst wenn sie deutsch oder eng­lisch spre­chen. Umge­kehrt fügen ara­bi­sche Chris­ten dem Begriff „Allah“ stets die Erklä­rung „Vater Jesu Chris­ti“ zu, wenn sie von GOTT spre­chen. Wäh­rend Chris­ten ver­trau­ens­voll und frei­wil­lig mit ihrem himm­li­schen VATER reden (= beten), betrach­tet der Islam das „Gebet“ als reli­giö­se Pflicht, als Ritu­al, das man kor­rekt nur auf Ara­bisch erfül­len kann. Das ent­spricht ja auch dem Muez­zin-Ruf in ara­bi­scher Spra­che. Das Ver­ste­hen des­sel­ben ist dabei gar nicht gefragt, denn zwei Drit­tel der rund 1,2 Mil­li­ar­den Mus­li­me kön­nen weder Ara­bisch spre­chen noch ver­ste­hen.

Mosche­en, Mina­ret­te und Muez­zin-Rufe sind Sym­bo­le, die für das Stre­ben nach welt­wei­ter Herr­schaft des Islam ste­hen: der Anspruch, als „Reli­gi­on der Wahr­heit“ über allen ande­ren Reli­gio­nen zu ste­hen und den Islam „über jeden andern Glau­ben sieg­reich zu machen“ (Sure 48:28; 61:9). Juden und Chris­ten sind als „Schrift­be­sit­zer“, neben den übri­gen „Ungläu­bi­gen“, beson­ders „ver­flucht“ (Sure 9:29f; 33:64 – 66+68), weil sie die Schrift ver­fälscht hät­ten, nicht an „Allah“ glaub­ten und ihm einen Sohn (Jesus) hin­zu­füg­ten.

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